English versionSeahorses
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Deutsche versionSeepferdchen
Verzione ItalianoCavallucci Marini
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Versão portuguesaCavalos marinhos
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Seepferdchen

Auf diesen Seiten finden Sie die wichtigsten Informationen für korrektes Halten von Seepferdchen sowie die Pflege und das Aufziehen von neugeborenen Seepferdchen.

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Aufzucht

Baby 1 Tag
© Foto 47 Seepferd Baby 1 Tag
Babys 1 Woche
© Foto 19 Seepferd Babys 1 Woche
Babys 2 Monate
© Foto 20 Seepferd Babys 2 Monate
Baby 3 Monate
© Foto 21 Seepferd Baby 3 Monate
Baby 4 Monate
© Foto 22 Seepferd Baby 4 Monate
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© Foto 23 Seepferd Aufzuchtbehälter

Als erste Vorsichtsmaßnahme müssen die Satzfische unverzüglich in einen Aufzuchtsbehälter oder ein kleines Becken umgesetzt werden. Angesichts ihrer Größe und der fehlenden Kraft, laufen sie ansonsten Gefahr, von den im Aquarium vorhandenen Pumpen, Filtern, Algen usw. gefangen gehalten zu werden (falls dies bereits geschehen ist, befreien Sie die Seepferdchen aus diesen "Fallen"). Decken Sie im Voraus alle Gitter und Öffnungen (Zu- und Rückläufe) der oben erwähnten Geräte mit feinmaschigen Netzen oder Geflechten (Nylon, Kunststoff) ab, die den Wasserkreislauf jedoch nicht beeinträchtigen dürfen. Am Besten werden sie in einem kleinen ruhigen Bereich isoliert, was den Platzwechsel und die Nahrungsaufnahme erleichtert und verhindert, dass die Seepferdchen durch die Absorption kleinerer Algen, Fasern usw. ersticken, unbeabsichtigt von einem ausgewachsenen Seepferdchen erdrückt oder sie von einer zu starken Strömung erfasst werden.

Es ist daher durchaus sinnvoll, sich einen Aufzuchtsbehälter oder ein kleines Becken anzuschaffen oder nach eigenem Bedarf zu bauen. Die neugeborenen Pferdchen benötigen während der ersten 2 Monate nur sehr wenig Platz (etwa zehn Stück können bis zu diesem Alter in einem Standard-Aufzuchtsbehälter gehalten werden). Wählen Sie ein Modell mit kleinen Löchern an der Seite - und nicht mit Schlitzen, da sich hierin der Schwanz oder der Körper verfangen kann und zu viel Nahrung verloren geht. Denken Sie daran, einen leichten, biegsamen und natürlichen Zweig der Kaulerpe-Alge als Halt in den Aufzuchtsbehälter zu legen, den die Seepferdchen brauchen, um sich auszuruhen und zu schlafen. Füllen Sie keinen Kies auf den Boden, denn der Kies erschwert die Nahrungssuche für die kleinen, unerfahrenen Pferdchen nur unnötig.

Bewegen Sie diesen behelfsmäßigen Lebensraum regelmäßig hin und her, damit sich das Wasser erneuern kann und vorhandene Substanzen herausgespült werden. Eine stellenweise Reinigung des Aufzuchtsbehälters ist, abhängig von den vorhandenen Abfallprodukten, dem Verschmutzungszustand oder der Absorptionsfähigkeit des Aquariums ebenfalls erforderlich. Für den Aufzuchtsbehälter gelten dieselben Regeln. Saugheber haben im Aufzuchtsbehälter nichts zu suchen, da die Jungpferde hiervon angesaugt werden könnten. Die Umsiedlung in einen 2. Aufzuchtsbehälter ist die ideale Lösung. Es ist ebenfalls möglich, die Exkremente, Futterreste usw. aus dem Aufzuchtsbehälter zu entfernen, ohne die Tiere umzusetzen: Verwenden Sie hierzu ein kleines Passiersieb (Nylon) und achten Sie darauf, die Jungpferdchen nicht zu verletzen oder einzufangen. Dieser Vorgang ist zeitaufwendig, erfordert Geduld und langsame Bewegungen.

Dieses äußerst praktische und steife Küchengerät kann außerdem für die diversen Umsetzungen verwendet werden und ist für die Seepferdchen jeden Alters und jeder Größe stressfreier und sicherer; Sie werden es merken, wenn Ihre Tiere erst einmal eine Größe von etwa 10 mm erreicht haben. In der Tat mögen es weder die ausgewachsenen Seepferdchen noch die jungen Tiere, sich im Fangnetz zu verheddern oder dort eingeklemmt zu sein. Die Jungpferdchen aus diesen Fangnetzen wieder zu befreien, ohne sie zu verletzen, ist praktisch unmöglich. Falls kein Passiersieb vorhanden ist, ist es immer noch besser, die Seepferdchen vorsichtig mit der Hand einzufangen. Die Hände sollten natürlich wie bei jedem Eingriff ins Becken oder Arbeiten an den Becken gewaschen und/oder desinfiziert werden. Das Einfangen von Hand erfordert jedoch äußerste Vorsicht und sollte auf keinen Fall leichtfertig erfolgen. Fangen Sie die Seepferdchen nur dann mit der bloßen Hand ein, wenn es keine andere Lösung gibt, denn neben einer Beschädigung der schützenden Schleimschicht kann ein einziger falscher Handgriff zu unheilbaren Verletzungen führen. Adäquate und saubere Geräte stellen die geringste Gefahr für Ihre Tiere dar.

Die Aufzucht fordert mehr als jeder andere Bereich Ihre Fantasie, Ihre Bastelkünste und Ihr Fachwissen heraus.

Bei tropischen Arten ist außerdem auf eine konstante Temperatur von 26 Grad und eine tadellose Wasserqualität zu achten. Die Kleinen sind kälteempfindlich und allgemein sehr verwundbar. Ein schrittweiser Temperaturanstieg auf bis zu 29 Grad ist noch erträglich. Jede kleinste Änderung der Wasserwerte, die vielleicht gar keinen Einfluss auf die ausgewachsenen Seepferdchen haben würde, kann für ihre neuen Bewohner bereits nach kürzester Zeit zum Tod führen. Bereits am nächsten Tag kann der gesamte Nachwuchs zusammengerollt am Aquariumsboden liegen. Achten Sie daher genauestens auf die Wasserqualität.

Für die Seepferdchen, die in subtropischen Gewässern leben, muss im Prinzip eine Temperatur von 23 Grad respektiert werden, Maximal ertragen 25 Grad.

Für die Seepferdchen, die in temperierten Gewässern leben, muss im Prinzip eine Temperatur von 20 Grad respektiert werden, Maximal ertragen 22 Grad.

Die Babys müssen 2 Monate oder noch länger im Aufzuchsbehälter gehalten werden, bis Sie sich sicher sein können, dass die Nahrung für die Erwachsenen von den Jungpferdchen richtig aufgenommen wird und die Pumpen und Filter keine Gefahr mehr für sie darstellen (siehe weiter unten). Wenn es der Platz erlaubt, ist es besser, sie bis zu 3 Monaten - also bis zu einem Alter, das eine gewisse Reife gewährleistet - in einem begrenzten Bereich zu halten. Obwohl ein ausgewachsenes Seepferdchen einige Tage in einer fremden Umgebung bleiben kann, sollte dies bei Jungpferdchen unbedingt vermieden werden, weil sonst die Gefahr besteht, dass es die Orientierung verliert oder sich, aufgrund einer flächenmäßig zu großen Verteilung der Beute, mangelnder Erfahrung oder aufgrund des am Boden befindlichen Kieses, der die Nahrungssuche erschwert, gar nicht mehr oder kaum noch ernähren kann. Bedenken Sie immer, dass die Nahrungsreserven der jungen Seepferdchen noch begrenzt sind. Während den verschiedenen Wachstumsphasen treten immer wieder mal Verluste auf, ohne dass Sie dies beunruhigen sollte. Die Naturgesetze wollen es so, dass nur die Stärksten und Geschicktesten überleben. Eine Erfolgsquote von 95 % ist jedoch möglich, wenn alle Bedingungen erfüllt sind.

Schützen Sie vor dem endgültigen Einsetzen der Jungpferdchen in das Aquarium vorsichtshalber noch die Öffnungen (Pumpen, Filter) wie zuvor beschrieben, und belassen Sie die Schutzvorrichtungen je nach Größe ihres Nachwuchses im Becken, bis diese 4 - 5 Monate alt sind. Die Jungpferdchen wachsen nicht alle unbedingt im gleichen Rhythmus. Einige können lange Zeit klein bleiben, ohne zwangsweise zwergwüchsig zu sein. Mehrere meiner Seepferdchen waren nur 1,5 cm groß, während ihre Brüder und Schwestern bereits doppelt so groß waren. Und trotzdem haben sie sich prächtig entwickelt und vermehren sich zahlreich.

Entgegen bestimmten Schriftstücken, opfern Sie nie ein Kleines jedes muss sein Glück haben!!!

Babysnahrung

Die Mahlzeit
© Foto 74 die Mahlzeit
Babies 2 weeks
© Foto 76 Babys 2 Wochen
Baby 3 weeks
© Foto 79 Baby 3 Wochen
Babies 2 months
© Foto 80 Babys 2 Monate
Artemia cysts
© Foto 49 Artemias-Eier
Cyclops
© Foto 42 Zyklopen
Copepod
© Foto 48 Kopepoden

Bei der Geburt verfügen die Seepferdchenbabys nur über eine kleine Nahrungsreserven ungefähr 4 bis 6 Stunden, können aber bereits perfekt fressen, weshalb sie auch sofort versorgt werden müssen. Leider gibt es nur wenige Nahrungsmittel für Tiere dieser Größe. Junge Seepferdchen ernähren sich hauptsächlich von Micro-Plankton. Es ist ein Produkt im Handel erhältlich, doch unglücklicherweise verunreinigt es in hohem Maß unsere Aquarien. Eine andere Lösung ist, sich Aufgusstierchen, so genannte Infusorien, zu halten.

Die für den Laien einfachste und nebenbei bemerkt empfehlenswerte Nahrungsart ist die Zucht von Artemiaslarven, eine Technik, die allerdings manchmal aufgrund der Qualität der verkauften Eier ein Problem darstellt. Es ist unbedingt erforderlich, sich Schlüpfapparaturen zu beschaffen oder herzustellen (Salzhaltigkeit 1017 - Umwelttemperatur), die eine einwandfreie Trennung von Eiern und Larven ermöglicht. Es ist ebenfalls darauf zu achten, dass niemals Eierschalen ins Aquarium gelangen. Die Seepferdchenbabys könnten sie aufnehmen und sehr schnell daran zu Grunde gehen. Es sollte außerdem daran gedacht werden als Ergänzung, Abwechslung oder als Ersatz gefrorene oder lebhafte Zyklopenlarven (oder andere Kopepoden) zu reichen, was den doppelten Vorteil hat, dass sich die Seepferdchen nach und nach an eine leblose Nahrung gewöhnen und später den Umstieg auf eine andere Ernährung erleichtert.Sie können auch das Mikro-Plankton wie Rotiferen versuchen. In diesem Alter ist das Maul klein aber der Hunger groß ! Es muss daher genauestens darauf geachtet werden, mindestens 4 Mal am Tag in regelmäßigen Abständen von 3 - 4 Stunden großzügige Rationen zu verfüttern.

Die ausreichend gesättigten Seepferdchenbabys verbringen die Nacht ohne weitere Ansprüche, müssen jedoch bereits zu früher Stunde wieder gefüttert werden. Die regelmäßige Zugabe von mit Vitaminen und Spurenelementen angereicherten Lösungen ins Becken ist ebenfalls ein Erfolgsfaktor.

Sind bei der Geburt keine Artemiaslarven verfügbar oder verweigern Ihre Seepferdchen in den ersten Tagen deren Aufnahme, ist es möglich, maximal 3 Tage lang Trockenfutter zu verwenden. Eine Mischung aus zwei Produkten, von denen das eine aus Molkereiprodukten, Fischen, Mollusken, Getreide, Bierhefe und Algen und das andere aus einer getrockneten Kultur von mit den Infusorien artverwandten Mikroorganismen besteht, scheint ideal geeignet zu sein und muss vor der Fütterung pulverförmig zerkleinert werden.

Geben Sie ab dem Alter von 1,5-2 Monaten nach und nach gefrorene Artemia für ausgewachsene Tiere hinzu. Sortieren Sie sie und verwenden Sie nur die kleinsten Exemplare oder verringern Sie die Größe so, dass sie noch einem Tier ähneln. Wenn dies nicht der Fall ist, können die Seepferdchen tatsächlich an der Nahrung ersticken oder die Nahrungsaufnahme verweigern. Vermeiden Sie aus dem gleichen Grund die Fütterung zu schneller oder unterschiedlich großer lebender Artemia. Gefrorene Mysis führen selbst in verkleinertem Zustand aufgrund der Anatomie ihres Schwanzes und Kopfes sehr leicht zu den gleichen Unannehmlichkeiten. Schränken Sie sich daher auf Artemia ein und behalten Sie die vorherige Fütterungsmethode bei, bis alle Bewohner fressen. Falls die Artemia verweigert werden, füttern Sie solange die Zyklopen und die Artemiaslarven weiter, bis die Seepferdchen die Artemia für ausgewachsene aufnehmen. Wenn ein oder mehrere Exemplare immer noch zögern, dann versuchen Sie es wirklich nur in diesem Moment mit einigen Mysis, wobei Sie sich jedoch nur Platten mit sehr kleinen Exemplaren besorgen und diese mit den Fingern zerstampfen sollten, um sie platt zu drücken. Gehen Sie in einem solchen Fall aufgrund der Erstickungsgefahr sehr sorgfältig vor!

Die spezielle Nahrung für Jungpferdchen im ersten Lebensjahr kann von diesem Moment ab nach und nach reduziert werden. Ab dem 6.-7. Monat können im Prinzip Mysis und Artemia jeglicher Größe (lebend oder tot) verfüttert werden.

Trotz aller Bemühungen können Ihre kleinen Bewohner ersticken. Die Vorzeichen sind ruckartige Schwimmbewegungen, Drehwurm, Erregung, Ventilation und unregelmäßige Stöße mit der Schnauze sowie abruptes Abtauchen auf den Grund. Vor allen Dingen sollten Sie sie nach jeder Fütterung beobachten. Nehmen Sie die Seepferdchen beim ersten Anzeichen und wenn sie noch atmen vorsichtig am Körper zwischen zwei Fingern nehmen (Kopf nach unten) und schütteln Sie sie leicht von oben nach unten durch, bis der Fremdkörper ausgestoßen wird. Entfernen Sie den Fremdkörper gegebenenfalls aus der Maulspitze, sobald dieser sichtbar ist.

In jedem Alter verweigern einige Exemplare die Nahrungsaufnahme und sterben, ohne dass Sie etwas dagegen tun können. Aber auch das gehört mit zur Seepferdchenzucht.


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* Deutsche Übersetzung mit Hilfe meines Vaters Arno

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